Erfahrungsberichte der Ausbildung – Gesundheitsberater und Massagepraktiker


Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer Teilnehmerstimmen.


Gesundheitsberaterin: „Ich bin am Freitag überglücklich von der Gesundheitsberater-Ausbildung heimgekommen und stehe jetzt sehr aufrecht im Leben und freue mich auf alles, was auf mich zukommt. Anbei schreibe ich den Text für das Gesundheitsamt mit der Bitte um Überprüfung, ob es so in Ordnung ist und danke herzlich im Voraus. Es ist für mich momentan noch nicht in Worte zu fassen, was sich in dieser Woche der Ausbildung alles verändert hat. Jedoch sehr ins Positive und der ganze Behandlungsablauf hat sich sehr verfeinert und mir sind viele Zusammenhänge klar geworden. Heute waren schon zwei Klienten bei mir und es ist wunderbar gelaufen.

Auch für mich selbst konnte sich das Erlebnis, welches mich 30 Jahre lang begleitet hat, nun ganz auflösen und im wahrsten Sinne des Wortes bin ich jetzt aufgerichtet. Ich danke Gott für diese Führung zu Euch und danke Euch für alles, was ich in diesen Tagen lernen und erfahren durfte. Vielen herzlichen Dank auch nochmal für den sehr anschaulichen und auf den Punkt gebrachten Unterricht. Ich wünsche Euch alles Liebe und Gottes Schutz und Segen und verbleibe mit freundlichen Grüßen und dankbarem Herzen.“

Mein Weg zur Selbstständigkeit als Gesundheitsberaterin. Was ist zu tun: Bekanntgabe der Tätigkeit beim Gesundheitsamt, Beachten der Aufklärungspflicht gegenüber den Klienten (Vorbereiten eines Informationsblattes), Mitteilung an das Finanzamt über die Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit in einem Heilberuf, mit einem Bestätigungsschreiben von Natürlich Gesund e.V., Beachten der Kranken Versicherungspflicht – Privat oder Familienversicherung (GKV) bzw. freiwillig gesetzlich.
Berufshaftpflichtversicherung für Gesundheitsberater, über Natürlich Gesund e.V. u.a.m.

Gesundheitsberaterin: „Im Dezember nahm ich an der Ausbildung zum Gesundheitsberater teil. Ich wurde durch eine Heilpraktikerin auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht. Nun hatte ich das Rüstzeug, um mein Können etwas ganzheitlicher und professioneller und natürlich rechtssicher an den Mann zu bringen. Statt die Personen wie bisher in unserem großen Badezimmer zu versorgen, diente ab jetzt ein umgestalteter Kellerraum dazu. Zwischendurch suchte ich Kontakt zu anderen Kollegen. In dieser Zeit wurde die nebenberufliche Arbeit immer mehr. Meine Familie (und ich) wollten den Zustand irgendwann nicht länger hinnehmen und so lief alles auf eine Selbstständigkeit als Gesundheitsberaterin hinaus. Ganz so einfach wie es hier zu lesen ist, war es natürlich nicht, denn davor hatte ich noch einige Hürden zu nehmen (vor allem bürokratische!). Joachim hat mich jedoch sehr unterstützt. Es wird gehen, sagte er, und es ging auch, nachdem in der Ausbildung alles besprochen wurde. Jetzt vergrößerte sich die Zahl meiner Kunden so rasant, dass mein Zeitgefüge ganz schön durcheinandergebracht wurde.

Ein Teilnehmer berichtet über seine Ausbildung und seine Tätigkeit.  Mein Weg: „Ich bin für mich selbst schon recht lange auf der Suche nach Alternativen zur klassischen Schulmedizin und den Produkten der Pharmaindustrie. So habe ich verschiedene Behandlungsformen ausprobiert. Viele haben mir zwar ein wenig oder nur vorübergehend geholfen. Den Durchbruch für mich erreichte ich mit der Impulsmethode und den Massagen, die dazu gehören. Das ist ein Konzept, welches Elemente aus verschiedenen Massage- und energetischen Anwendungstechniken vereint. Durch Impulse auf den verschiedenen Ebenen meines Seins und meines Körpers ist es mir gelungen den Weg zur meiner Gesundheit zu finden. So hat mir z. B. diese Anwendung mit sanften Impulsen sehr gut bei meinen Verspannungen im Schulterbereich, Schlafstörungen und einigen anderen Wehwehchen gezeigt, wie ich mit mir besser umgehen kann. Die Möglichkeiten und Entlastungen, die ich so erlebte, haben mich sehr begeistert. So habe ich diese Technik selbst erlernt, um damit auch anderen Menschen zu helfen.“ Meine Philosophie: „Berühre ich den Menschen, so arbeite ich am ganzen Menschen. Meine Arbeit beginnt am Bewegungsapparat, sie ist für mich der Schlüssel zu den einzelnen Teilen des Körpers. Nach alten asiatischen Weisheitslehren sind die inneren Organe und Körperfunktionen über die Wirbelsäule mit dem Gehirn verbunden. Auch glaube ich das sich emotionale Verletzungen, die im Laufe des Lebens passiert sind, an der Wirbelsäule erkannt werden können. Ich gehe in meiner Arbeit davon aus das ebenfalls der gesamte Mensch in jeder seiner Zellen repräsentiert ist. Ich glaube wie auch in alten chinesischen Überlieferungen beschreiben, dass es energetische Verbindungen von allen Teilen des Körpers gibt. Dadurch kommt Vieles wieder »in Fluss«, die Zirkulation wird angeregt, der ganze Organismus wird erwärmt. Überhaupt haben meine Behandlungen jetzt durch das Ansprechen des energetischen Systems eigentlich immer eine harmonisierende Wirkung, was sich auch am ausgleichenden Einfluss auf die Atmung ablesen lässt. Jetzt können die Kräfte des Regulationssystems Mensch sich positiv verbessern.“ 

Heiner Jochimsen: Entspannungsmassagen statt Kühe melken oder vom Landwirt zum Gesundheitsberater und Massagepraktiker. Ja, wie kommt ein gestandener Landwirt bloß zu diesem großartigen Beruf? War es Zufall? Aber an so viele Zufälle mag ich nicht glauben. Es begann eigentlich ganz harmlos. Meine Frau hat mich vor 7 Jahren zu einem Reiki-Kurs mitgeschleppt, damals war es für mich nur Hokuspokus. Heute bin ich Reiki Meister. Es sollte aber noch eine Steigerung geben. Im Sommer 1999 fragten Verwandte aus Niedersachsen, ob ich nicht Lust hätte mit ihnen in Kiel einen Grundkurs nach Dorn und Breuss mitzumachen. Von Dorn und Breuss hatte ich noch nie etwas gehört. Als man mir sagte, dass ein Bayer von einem Natürlich Gesund e.V., uns in dem Kurs zeigen will, wie man zwei unterschiedlich lange Beine mit einer kleinen Übung auf gleiche Länge bringt, dachte ich an einen Spinner aus Bayern. Aus Neugierde habe ich mich angemeldet. Schon nach dem ersten Tag war ich von diesen sanften Methoden begeistert. Ich habe dann mit einem ziemlich schlechten Gewissen an den Leuten gearbeitet, die zu mir kamen. Ich war ja kein Therapeut und wollte auch keinen Ärger mit dem Gesundheitsamt oder gar mit Gerichten. Im Sommer 2000 war ich dann auch einer der Ersten, der in der staatlich genehmigten Berufsfachschule in Würzburg die Ausbildung zum Gesundheitsberater
gemacht hat. So lernte ich mit 62 Jahren noch mal Berufskunde, Recht, Hygiene, Entspannungsmassage, Fußzonenmassage, Dorn- und Breuss Massage, Selbsthilfeübungen und einiges mehr. Was sich daraus bisher entwickelt hat, ist heute noch ein Traum für mich. Da kommen doch Leute zu einer Entspannungsmassage, die mehrere Autostunden auf sich nehmen und mit strahlenden Augen den Rückweg antreten. Ich habe mich dann auch bei meinem Gesundheitsamt gemeldet und die hatten nichts gegen meine Tätigkeit zur Gesundheitsförderung. Eine Kundin ist Vorsitzende von einem Landfrauenverein und sie fragte, ob ich in ihrem Verein etwas über diese sanften Methoden erzählen kann. Damit hatte ich wohl eine Lawine losgetreten, denn fast alle Vereine im Kreisgebiet wollten diesen Vortrag nun auch hören. Daraufhin kamen viele Frauen zu den Entspannungsmassagen und bald kamen auch ihre Männer zu mir. Jetzt bin ich als Rentner an meine Leistungsgrenzen gestoßen und freue mich, dass meine Tochter Rita, meine Schwiegertochter Regina und meine Lebensgefährtin Siegried auch die Ausbildung in Würzburg gemacht haben. Ja, so kann es einem Landwirt ergehen, der zu einer Ausbildung reist um etwas ganz „Neues“ zu lernen.

Journalist und jetzt Gesundheitsberater: Mit mir dabei waren Menschen, die zum Teil aus Gesundheitsberufen kamen, Krankenschwestern, Masseure, Fußpfleger/innen und Menschen, die aus allen Berufen kamen. Sie wollten entweder für sich und/oder andere den Teufelskreis der Rückenschmerzen und anderer Erkrankungen durchbrechen. Manche sind bereits in der Folge ihres Ehepartners oder Elternteils gekommen, weil diese der Nachfrage, die Lehre Qualifikation ausgelöst haben, nicht mehr ,,Herr” werden. Alle werden in dieser Woche mit mir zusammen 50 Unterrichtstunden absolvieren, incl. einer Prüfung. Wer etwas von Erwachsenenbildung versteht – ich sollte aufgrund meiner beruflichen Qualifikation eigentlich zu dieser Spezies gehören – wird dies von der reinen Lehre wie von der Lebenserfahrung her gleichermaßen kritisch sehen. Zwei Gründe sind es, die dieses Experiment dennoch so erfolgreich abschließen lassen: Es ist zum einen die beeindruckende Leistungsmotivation der angehenden Gesundheitsberater. Der Guru der Motivationsforschung, Prof. Heckhausen, wäre mit seiner These des optimalen Erfolgs bei (nur) mittlerem Anspruchsniveau glatt baden gegangen. Der eigentliche Erfolgsfaktor sind aber die Ausbilder. Dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen den ungeheuren Stoff dieser Woche verarbeiten können, hat drei Ursachen: Zum einen deren erwähnte überragende Motivation, zum anderen die hohe persönliche und fachliche Qualifikation der Ausbilder und schließlich die Ausgewogenheit zwischen Theorie und Praxis. Ständig wird zwischen eher anspannenden Lerneinheiten und mehrheitlich entspannender Praxis gewechselt.
Jeder sollte mit einfachen Mitteln, nämlich seinen eigenen Händen helfen können. Bei der Impuls-Methode ist der Partner der aktive, rhythmische Teil. Er ist in Bewegung, bewegt, schwingt, aus freien Stücken. Er bewegt sich zu dem Behandler hin. Der Behandle steht liebevoll daneben und massiert mit nur geringem, mehr mentalem Impuls den Patienten ganzheitlich. Dieter Dorn sagte auf seiner letzten Ansprache beim Dornkongress 2009 in Stuttgart. … „der Mensch, der zu uns Kommt ist sein eigener Therapeut, wir geben ihm nur den Halt, damit er sich an uns ausrichten kann. …“ Was heilt, ist nicht vordergründig die Technik. Zur Heilung gehört auch die absichtslose Liebesenergie.

lch zitiere aus dem Buch von Joachim Wohlfeil, „Handbuch zur sanften, manuellen Hilfe für Rücken und Gelenke”: Die Methode des Elektrikers und Naturheilers Rudolf Breuss ist eine feine, energetische Rückenmassage, die seelische und körperliche Verspannungen löst. lch setze in der praktischen Übung diese These um und erlebe in der Tat, dass sich alles hervorragend ergänzt. Mich beeindruckt dabei am meisten, dass ich an kein schematisches, unpersönliches Regelwerk gebunden bin, sondern bei der Verbindung der Methoden meiner Intuition und dem energetischen Fluss zwischen dem zu Behandelnden und mir folgen kann. Ich habe ein mächtiges Werkzeug erlernt. Ein Werkzeug, in der Hand des sensiblen und liebevollen ,,Mitmenschen”, der in der Lage ist, sich auf energetische Prozesse einzulassen.

Und plötzlich war alles doch viel zu schnell zu Ende. Eine Woche voller gemeinsamer Erfahrungen, mancher Zweifel, ob diese große Fülle von Informationen auch ausreichend verarbeitet werden könne, endete mit der feierlichen Übergabe der Zertifikate, und einer Einsegnung für die Arbeit. Voller berechtigtem Stolz haben die Teilnehmer den Nachweis einer ganz ungewöhnlichen Kraftanstrengung aller Beteiligten in Empfang genommen, als Symbol für eine genauso ungewöhnliche Erfahrung solidarischer, herausragender erwachsenengerechter Fortbildung, die wohl keinen Teilnehmer und keine Teilnehmerin unberührt gelassen hat. Und gesegnet geht der Weg jetzt in eine erfolgreiche Umsetzung des gelernten.

Man legt großen Wert auf die Feststellung, dass es sich bei ,,Natürlich Gesund” um einen Verband für alle Menschen handelt, die sich für die Gesundheit von anderen Menschen einsetzen. Dass die Gesundheitsberater, und seien Sie noch so qualifiziert aus- und fortgebildet, keinen Therapeutenstatus haben. Sie arbeiten nicht im Erstkontakt mit „Patienten. Sie diagnostizieren nicht, noch therapieren sie. Sie beraten und behandeln ausschließlich mit Methoden zur Entspannung und Prävention, zur Regeneration und Gesundheitsförderung. Das wird auch explizit den Menschen, die zu ihnen kommen, mitgeteilt. Die Gesundheitsberater lassen sich diese vom Bundesverfassungsgericht vorgeschriebene Aufklärung auch schriftlich bestätigen. Die Gesundheitsberater werden nach der festen Überzeugung meiner beiden Gesprächspartner einen wichtigen Stellenwert im Kontext einer innovativen Gesundheitsreformation einnehmen.

Für mich persönlich war diese Erfahrung im Kreis der angehenden Gesundheitsberater unendlich wichtig. Ich habe nicht nur mit den anderen Kursteilnehmern gemeinsam gelernt, sondern wir haben aneinander gearbeitet, das Gelernte immer sofort praktisch umgesetzt. So konnte ich alle Techniken einsetzen und in der Selbsterfahrung die positiven Wirkungen sofort an mir selbst erleben. Darüber hinaus hat dieses umfassende Eintauchen in die Welt der Gesundheitsberater meine Einschätzung uneingeschränkt verstärkt.

Diese Woche hat mir die Möglichkeit gegeben einzuschätzen, dass das Engagement von, ,,Natürlich Gesund” und vieler anderer in diesem Bereich engagierten Menschen unverzichtbarer Teil einer dringend anstehenden Innovation des Gesundheitssystems an Haupt und Gliedern ist: Einer grundlegenden Reformation des Gesundheitssystems.

Für weitere Auskünfte stehen wir, Natürlich Gesund e.V., gerne zur Verfügung.