Informationen zur Gesundheit 1-2019 – Chronische Schmerzen

Informationen zur Gesundheit 1-2019 – Chronische Schmerzen

Fast 20 % der Erwachsenen in Europa leiden unter chronischen Schmerzen. Bei uns in Deutschland sind es ca. 17 %. Der Grund für chronische Schmerzen und viele andere chronische Erkrankungen liegt in niedergradigen, entzündlichen Prozessen im Gewebe des Körpers und in chronischen Herden, die vor allem im Bereich der Zähne zu finden sind.

Viele Menschen haben so dauerhafte leichte Entzündungen, ohne dass sie es überhaupt merken. Verantwortlich dafür sind zahlreiche Faktoren, die sich in der Kombination potenzieren: Umweltgifte, negativer Stress, Mangel an vitalen Nährstoffen und immer häufiger auch unphysiologisch wirksame Medikamente. Weitere Ursachen von solchen „stillen“ Entzündungen ist die Lebensweise vieler Menschen mit zu wenig Bewegung, Vitamin-D-Mangel und falscher Ernährung. Die Beseitigung der chronischen Entzündungsprozesse und Herde ist der erste Schritt zu Schmerzfreiheit und Heilung. In unserer Arbeit versuchen wir ja, so viele negative Einfluss Faktoren wie möglich, zu beseitigen und die Entzündungen abzubauen. Einige wichtige haben wir hier erklärt und Lösungen vorgeschlagen.

Die Sache mit der Bewegung – zu wenig und zu einseitig

Wenn dies über Jahre anhält, könnte man ganz einfach sagen, dass aus den Strukturen des Körpers falsche Impulse an das Gehirn gemeldet werden und in der Folge falsche Antworten wieder in die Struktur zurückgegeben werden. Durch den Mangel an Bewegung werden so Engpässe in den kleinsten Gefäß-Nervenscheiden erzeugt. Dadurch entstehen letztendlich die Einschränkungen der Gelenkfunktionen und die sogenannten „Verklebungen“ (Fibrotisierungen) im Gewebe, die wir gut kennen, weil wir die Menschen, die zu uns kommen genauer mit den Händen untersuchen. Wir resetten mit unseren Impulsen Strukturen neu und programmieren alte falsche Programme um.

Emotionales Trauma

Traumatische, psychische Verletzungen beeinträchtigen die Mikroglia, das sind Zellen des Immunsystems, die im Zentralnervensystem eingebettet sind. Durch solchen Stress setzen diese Immunzellen entzündungsfördernde Substanzen frei, was sich als chronische Schmerzen und psychologische Probleme äußern kann, wie Unruhe, Depressionen und vieles mehr. Unserer Umprogrammierungstechnik beseitigt die Stressursachen und normalisiert das Nervensystem.

Magnesiummangel

Eine Aufgabe von Magnesium ist, den Glutamatrezeptor im Gehirn zu blockieren. Glutamat ist ein Neurotransmitter, der eine Überempfindlichkeit der Neuronen gegenüber Schmerzen bewirkt. Magnesiummangel ist in Deutschland keine Seltenheit. Ernährungsumstellung bei chronischen Schmerzen. Als Basis sehe ich die deutliche Reduzierung der leeren Kohlehydrate (Weizen usw.) und das Vermeiden von industriell gefertigten Nahrungsmitteln, Fast-Food, Junk-Food und Ähnlichem.

Daneben stehen folgende Punkte im Vordergrund:

Omega-3-Fettsäuren: Die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, die in Krillöl enthalten sind, haben einen ausgesprochen entzündungshemmenden Charakter. Diese Eigenschaft und das Nachlassen der Schmerzen sind in einer Reihe von klinischen Studien belegt worden. Eine weitere gute Quelle für Omega-3 ist auch Leinöl. Daneben sind die Lebensmittel zu reduzieren, die mit Omega-6-Fettsäuren überladen sind, sie haben einen entzündungsfördernden Charakter. Am bedenklichsten in diesem Zusammenhang ist das Schweinefleisch. Es fördert die Entzündungen und trägt so dazu bei, das chronischen Schmerzen sich Entwicklung und aufrechterhalten werden. Eine Hauptursache des Ungleichgewichts von Omega 3 und Omega 6 ist die vermehrte Nutzung von billigen Omega-6-reichen Pflanzenölen in der Nahrungsmittelindustrie, insbesondere als Bestandteil von Tierfutter (Soja-Pellets). Wöchentlich werden für jeden Deutschen ca. 700g Sojamehl mittelbar in der Tierhaltung eingesetzt. Angesichts des hohen Omega-6-Anteils im Sojaöl (über 50%) führt dieses Kraftfutter allein schon zu einer Omega-6-Quelle in unserem Nahrungsalltag. Hinzu kommen Sonnenblumenöl (64%), Maiskeimöl (52%) und Sojaöl (51%) mit entsprechend hohen Omega-6-Anteilen. Wildfleisch oder das Fleisch von Weidetieren ohne Maisfütterung ist dagegen eher eine Quelle für gute Fette. Hinzu kommt, dass wir im Allgemeinen zu wenig Fischprodukte essen oder aber Omega-6-reiche Produkte von Fischen, die ebenfalls mit Industriefutter gezüchtet worden sind.

Zucker: Es geht um die Vermeidung von Zucker, speziell „isolierter“ Fruktose. Aufgrund dieser schnell verstoffwechselnden Kohlehydrate kommt es zu erheblichen Schwankungen des Insulin- und des Leptin Spiegels. Insulin und Leptin bewirken in erhöhten Konzentrationen eine Stimulation von entzündungsfördernden Prostaglandinen, was die Entwicklung von chronischen Schmerzen unterstützt.

Vitamin D: Wenn eben möglich sollte man sich sein Vitamin D über die natürlichste aller Quellen einholen, den Sonnenschein. Dabei gibt es wichtige Dinge zu beachten: Wenn der Schatten eines Gegenstandes kürzer ist als der Gegenstand selbst, dann erreicht uns die UVB-Strahlung optimal und die für die beste Stimulation für die Vitamin-D-Produktion ist gegeben. Je nach Hauttyp reichen 10 bis 30 Minuten Aufenthalt in der Sonne. Aber bitte danach für einige Stunden nicht duschen, sonst wird das Vitamin D wieder aus der Haut ausgewaschen. Das Auffüllen der leeren Vitamin D Depots ist immer angeraten, 70-80 % der Bevölkerung in Deutschland haben zu wenig. Bitte einnehmen: Dekristol 20.000, 50 Kapseln 1×1, bis sie alle sind und wir nehmen zusätzlich, 2x im Jahr, Vigantol 20.000, 10ml, an 2 Tagen eine halbe Flasche = 1 Esslöffel. Also hat man in 2 Tagen 20.000 I.E. aufgefüllt. Beide Präparate sind verschreibungspflichtig. Wenn euer Arzt es nicht verschreibt, dann wendet euch an den Verein.

Heilpflanzen bei Chronischen Schmerzen

Ingwer: Hat eine entzündungshemmende und gleichzeitig schmerzstillende Wirkung. Darüber hinaus hilft er auch bei Magenproblemen. Frischer Ingwer in heißem Wasser als Tee oder klein gerieben in einen Fruchtsaft.

Kurkumin: Das ist die Wirksubstanz in Gelbwurz. Patienten, die an Arthrose litten, hatten weniger Schmerzen und eine erhöhte Mobilität, wenn sie täglich 200mg Kurkumin eingenommen hatten. In mehr als 50 klinischen Studien hat Kurkumin zeigen können, dass es entzündungshemmendes Potential hat. In vier Studien hat die Substanz nachgewiesen, dass sie die Nebenwirkungen von Paracetamol unterbinden kann.

Weihrauch: Ebenfalls mit potenten entzündungshemmenden Eigenschaften. Weihrauch scheint besonders bei rheumatischen Patienten gut zu wirken.

Astaxanthin: Das ist der biologische Farbstoff, der Flamingos, Lachse und Garnelen rosarot färbt. Es handelt sich hierbei um ein fettlösliches Antioxidans mit sehr ausgeprägten entzündungshemmenden Wirkungen. Astaxanthin ist in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, um hier entzündungshemmend zu wirken. Die Wirkung von Astaxanthin ist teilweise sogar noch ausgeprägter als die von den entsprechenden schulmedizinischen Präparaten. Eine tägliche Dosis zwischen 5 und 8 mg ist hier oft schon ausreichend. Höhere Dosen, wenn erforderlich, können ohne Probleme eingenommen werden.

Capsaicin: Das Alkaloid aus Nachtschattengewächsen ist insbesondere in Chili enthalten. Nachgewiesen ist eine antimykotische Wirkung gegen 16 Candida-Stämme. Daneben erweitert Capsaicin die Blutgefäße und lindert so Durchblutungsstörungen. Zubereitungen aus Capsaicin mit Senfkörnern und Rettich sind traditionelle Schmerzmittel. Hochwirksam ist der sehr scharfe grüne Meerrettich (Wasabi), seine Isothiocyanate blockieren Entzündungsrezeptoren von Nervenzellen.

Enzymtherapie

Zum Beispiel mit Bromelain. Hierbei handelt es sich um ein proteinverdauendes Enzym, das in der Ananasfrucht vorkommt. Auch dieses Enzym hat entzündungshemmende Eigenschaften. Man kann es in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen, oder man isst frische Ananas. Die größten Anteile von Bromelain in der Ananasfrucht sind übrigens im Kernteil zu finden. Es sollte in Komplex-Enzympräparaten enthalten sein.

Hyalutidin

Ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit dem hoch dosierten Hyaluron-Chondroitin-Komplex zur Versorgung der Gelenke und für eine gesunde Gelenkfunktion. Es führt zu einer Verbesserung der Beweglichkeit, einer Verminderung von Gelenkbeschwerden und Schmerzen – auch bei Arthrose. Ja Arthrose ist heilbar, habe es selbst an meinen Daumengrundgelenken erfahren. Hyalutidin vermindert die Prostaglandinsynthese und damit die Entzündungsreaktionen. Die Entzündungen werden gehemmt, abgebaut und damit ein Angriff der Entzündungsmediatoren auf das Gewebe unterbunden. Das ist unser Spezial Mittel ruft mich einfach an dazu oder zu allen anderen Empfehlungen hier in dem Artikel.

Ayurvedakur in Indien bei Dr. Rohit Borcar, www.ayurvedagoa.org

Die Informationen zur Gesundheit erscheinen regelmäßig vom Verein „Natürlich Gesund“. Sie sind geschrieben für alle an ihrer Gesundheit Interessierte. Wenn sie Fragen haben oder Vorschläge für neue Themen, nehmen sie bitte mit uns Kontakt auf:

Joachim Wohlfeil, Tel.: 0163-1731823,  Joachim@rueckgrad.comhttp://www.natürlich-gesund.international

Foto von rawpixel.com von Pexels