Informationen zur Gesundheit 4-2019 – Hormone

Beschwerden in den Wechseljahren und andere

Zum Leben jeder Frau gehört diese natürliche physiologische Veränderung. Es ist keine Erkrankung. Bei manchen Symptomen, die dabei auftreten, könnte man sich aber schon krank fühlen. Die Symptome werden auch klimakterische Beschwerden genannt und zeigen sich in den unterschiedlichsten individuellen Kombinationen. Auch die Stärke der Beschwerden schwankt sehr stark. Sie werden hervorgerufen durch einen Mangel eines oder mehrerer Sexualhormone. Dadurch kann es zu Fehlsteuerungen im Hypothalamus und in anderen Drüsen des Körpers kommen. Das kann Veränderungen in vielen Systemen zur Folge haben.

Menopausen Syndrom

Veränderungen in der hormonellen Steuerung können auf der körperlichen Ebene Schwindelanfälle, Schlafstörungen, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Hitzewallungen hervorrufen. Auf der emotionalen, psychischen Ebene kann es zu nachlassender Leistungsfähigkeit, Antriebslosigkeit, depressiver Verstimmung, emotionaler Unausgeglichenheit, Konzentrationsschwäche, Nervosität, Reizbarkeit, Libidoverlust führen. Und oft sind auch die Stoffwechselvorgänge im Körper mitbetroffen: es kommt zu erhöhter Infektanfälligkeit, Gewichtszunahme, gesteigerter Schmerzempfindlich-keit, Kopfschmerzen und Neigung zu Migräne. Wenn die hormonelle Veränderung sehr schnell abläuft, dann wird die Frau stärker betroffen sein.  Je anpassungsfähiger, also je gesünder sie ist umso leichter wird sie die Veränderung überstehen. Angesammelte Belastungen, Schwächen und ungelöste traumatische Situationen werden in der Zeit des Klimakteriums besonders deutlich und führen vielfach zu erheblich verstärkten Beschwerden.

Wechseljahre werden in drei Phasen aufgeteilt:

1. Mit der Prämenopause kündigen sich die Wechseljahre langsam an. Es ist die Zeit vor der Menopause (lat. prä = vor) und beginnt meistens zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. In diesem Zeitraum reduzieren die Eierstöcke ihre Funktion. Es wird nicht mehr regelmäßig jeden Monat eine reife Eizelle produziert, wodurch der Eisprung und auch die nachfolgende Gelbkörperreifung öfter ausbleiben. Das bewirkt einen Mangel an Progesteron, das nach dem Eisprung normalerweise produziert wird. Der Östradiolspiegel hingegen ist meist noch auf einem normalen Niveau. Viele Frauen bemerken das hormonelle Ungleichgewicht zwischen Progesteron und Östrogenen als Zyklusunregelmäßigkeiten. So kann sich z. B. der Abstand zwischen zwei Blutungen verkürzen. Aufgrund der nun überwiegenden Östrogene können monatliche Blutungen auch intensiver werden oder länger andauern als gewohnt. Auch die wohlbekannten prämenstruellen Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Reizbarkeit oder Brustspannen, können sich in der Prämenopause verstärken.

2. Die Perimenopause ist die Phase um die Menopause herum (lat. peri = herum) und gilt als eigentlicher Zeitraum des Übergangs: Durchschnittlich beginnt die Perimenopause mit 47 Jahren und dauert ca. vier Jahre. In dieser Zeit reifen immer seltener Follikel in den Eierstöcken heran – dadurch bleibt der Eisprung immer häufiger aus, gleichzeitig sinkt nun auch der Östradiolspiegel. Der Zyklus wird deutlich unregelmäßiger bis hin zum Ausbleiben der Regelblutung. Im Gehirn wird der Mangel an Sexualhormonen registriert und auszugleichen versucht: Die Hirnanhangsdrüse schüttet vermehrt Botenstoffe aus. Das sogenannte follikelstimulierende Hormon (FSH) und luteinisierende Hormon (LH) sollen die Eierstöcke dazu anregen, wieder genauso viele Hormone wie früher zu produzieren. In der Folge steigt die Konzentration von FSH und LH um ein Vielfaches an, während die Östrogenkonzentration stetig abnimmt. Die Dysbalance aus mehr Botenstoffen und weniger Östrogen verursacht die typischen Wechseljahres-beschwerden wie Schlafstörungen, Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Stimmungsschwankungen. Die Menopause ist die letzte spontane, von den Eierstöcken gesteuerte Regelblutung. Wann genau die Menopause eingetreten ist, lässt sich nur rückwirkend bestimmen – also erst dann, wenn 12 Monate lang keine weitere Regelblutung mehr erfolgt ist. Bei ihrer letzten Monatsblutung sind Frauen in Deutschland durchschnittlich 51 Jahre alt.

3. Die Postmenopause (lat. post = nach) beginnt ca. ein Jahr nach der letzten Monatsblutung. Sie kann bis zum 65. Lebensjahr andauern bzw. so lange, bis der Hormonhaushalt sich auf einem neuen Niveau stabilisiert hat. Da in der Postmenopause kein Eisprung mehr stattfindet, wird kein Progesteron mehr produziert. Östrogene werden jetzt nur noch in kleinen Mengen gebildet. Dadurch nimmt das Risiko für Osteoporose zu, gegen das Frau aber aktiv vorgehen kann. Hierzu schreibe ich eine eigene Gesundheitsinfo.

Die Schul-Medizin sieht als Hilfe vor allem eine Hormonersatztherapie (HET) vor. Es werden künstliche Hormone (die sind auch aus Yams hergestellt) gegeben. In der Naturheilkunde greift man lieber zu Hormonen aus natürlichen Quellen. Die können aus Lebensmitteln und Ölen aufgenommen werden oder konzentriert aus Nahrungsergänzungen. Damit die natürlichen Stoffe aber wirklich gut vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden können ist um Teil eine labortechnische Aufbereitung nötig. Manchmal hilft es einfach nur Yamswurzel zu essen oder gute Therapieöle zu nehmen. Für diese Hormonvorstufen, die der Köper dann selbst weiterverarbeitet ist, eine gute Wirkung belegt. Mache sind freiverkäuflich andere müssen verordnet werden. Wichtig ist auch eine gute Funktion von Leber und Darm, sonst kann der Körper sie nicht umwandeln. Unser Dr. med. Riedel versorgt seine Patientinnen mit seiner sogenannten Frauen-Wohlfühlcreme. Man braucht ein Rezept von Arzt dazu und kann sie sich dann in der Apotheke herstellen lassen. Wer diesen Weg gehen will schickt einfach ein Mail an uns, wir schicken dann die genaue Zusammensetzung der Creme zu oder helfen euch ein Rezept dafür zu bekommen.

Bewährt hat sich aber auch Pascoefemin, ein homöopathisches Komplexmittel. Der positive Erfolg war, dass sich die oben aufgezählten Symptome reduzierten und zwar deutlich auf allen das Ebnen. In der Studie beurteilten Ärzte und Heilpraktiker Pascofemin als ebenso wirkungsvoll (71 % gut bis sehr gut), wie eine vorherige Hormonersatztherapie (74,6 % gut bis sehr gut). Die Wirksamkeit war aber deutlich besser als die einer vorherigen Phytohormontherapie (nur 15,4 % gute bis sehr gute Wirksamkeit). Die Wirksamkeit der Frauen-Wohlfühlcreme von Dr. Riedel liegt nach den Erfahrungen aus seiner Praxis allerdings höher als die schulmedizinische Hormonersatz- therapie. Der entscheidende Unterschied war aber die Verträglichkeit der Therapie. Pascofemin haben 98,7 % der Patientinnen gut vertragen. Im Vergleich dazu war die Verträglichkeit bei der vorher durchgeführten Hormonersatztherapie nur in 53,2 %

Ablauf eines Speichelhormontests

Vor der Durchführung eines Speichelhormontests muss zunächst die Frage geklärt werden welche Hormone gemessen werden sollen. Eine Auflistung finden Sie unter https://censa.de/speicheltest/.

Das gewünschte Speicheltestset wird an die Testperson geschickt. Anschließend werden die Testergebnisse direkt an die Testperson bzw. der begleitenden Fachkraft zugestellt.

Interpretation der Testergebnisse

Auch wenn unsere Speicheltestbefunde so aufbereitet sind, dass sie leicht verständlich sind, Eine zusätzliche Hilfestellung kann dabei der optionale medizinische Kommentar sein, der mit jedem CENSA-Speicheltest angefordert werden kann. Dieser beinhaltet eine Bewertung Ihrer Testergebnisse in Bezug zu Ihren angegebenen Symptomen, derzeitig eingenommenen Medikamenten und bereits bekannten Diagnosen.

Eine Liste an Fachkräften, die mit uns zusammenarbeiten finden Sie unter: https://hormonselbsthilfe.de/fachkraftfinden/

Wer möchte kann auch eine kostenpflichtige telefonische Beratung mit einer Fachkraft aus unserem Team in Anspruch nehmen. Mehr Informationen unter: https://censa.de/beratung/

Bin ich in den Wechseljahren?

Ein Selbsttest oder eine Gesprächsgrundlage

  • Haben sich Ihre Regelblutungen verändert? Treten sie z. B. unregelmäßiger, stärker oder schwächer auf? Gab es Phasen ganz ohne Blutung?
  • Haben Sie Hitzewallungen und unerwartete Schweißausbrüche?
  • Verspüren Sie Beklemmungsgefühle oder leiden Sie plötzlich unter Herzrasen?
  • Leiden Sie unter Schlafstörungen? Schlafen Sie schlecht ein und / oder wachen immer wieder nachts auf?
  • Ist Sex für Sie mit Schmerzen verbunden und fühlt sich die Scheide dabei trocken an?
  • Müssen Sie häufiger auf die Toilette, verlieren Sie gelegentlich unkontrolliert Harn?
  • Stellen Sie eine bisher untypische Aggressivität/Reizbarkeit an sich fest? Sind Sie im Augenblick leicht aus der Fassung zu bringen?
  • Fällt es Ihnen immer schwerer, sich zu konzentrieren? Lässt Ihre Merkfähigkeit nach?
  • Fühlen Sie sich neuerdings niedergeschlagen? Fällt es Ihnen oder Ihrem Umfeld schwer, Sie aufzumuntern? Neigen Sie dazu, sich zurückzuziehen?
  • Leiden Sie zunehmend unter trockener Haut?
  • Leiden Sie unter bislang unbekannten Beschwerden in den Muskeln oder Gelenken?
  • Verspüren Sie grundlos Angstgefühle und innere Unruhe? Sind Sie angespannt und nervös?

Die Informationen zur Gesundheit erscheinen regelmäßig vom Verein

„Natürlich Gesund“ e.V.

Berufsverband und Akademie.

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