Informationen zur Gesundheit 8-2019 – Die Harntherapie

Informationen zur Gesundheit 8-2019 – Die Harntherapie

Wie wirkt eigentlich die Harntherapie?

Erfahrungen dazu, von dem russischen Autor Giennadij Malachow, mit Auszügen aus seinem Buch „URIN-THERAPIE“. Erschienen ist es bereits 1999 im Phönix-Verlag von Frau Ingeborg Allmann, der Mitbegründerin und langjährigen Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Harntherapie.

Das Trinken von Urin

Der Urin gerät in den Mund und desinfiziert die Mundhöhle, unterdrückt die fauligen Prozesse, heilt die Mandeln. Wenn man lange (1-5 Minuten) mit dem Harn im Mund und im Hals gurgelt, dann stärkt der Harn die Schleimhäute des Mundes, beseitigt die Karies der Zähne und desinfiziert die Mandeln. (Die Reinigung der Mundhöhle geschieht aufgrund der Osmose. Während der Harn das Wasser einsaugt, entfernt er mit dem Wasser auch den Eiter und normalisiert das Milieu der Mandeln; dadurch werden die Fäulnisprozesse in den Mandeln gestoppt.)

Wenn man den Mund 30 Minuten spült, dann wird der Harn den Zahnschmelz aufgrund des Überganges der Mikroelemente aus dem Harn in die Zähne festigen. Am besten ist es, diese Prozedur am Abend vor dem Schlafengehen durchzuführen. 

Durch die Speiseröhre kommt der Harn in den Magen, dabei reinigt er die Schleimhaut der Speiseröhre, saniert diese. Im Magen hält sich der Harn nicht lange auf (falls er auf nüchternen Magen oder vor dem Essen eingenommen wird), aber auch hier übt er eine wohltuende Wirkung aus. Aufgrund seiner Löse- und Absaugeigenschaften reinigt er den Magen von pathologischem Schleim, dazu trägt auch sein bitterer Geschmack bei. Auf Grund der Osmose saugt er die Flüssigkeit ein und spült dadurch die sekretorischen Zellen des Magens durch; als Resultat funktionieren diese besser. Da der Harn Fermente, Hormone, entzündungswiedrige Stoffe enthält, trägt er zur Behandlung und Festigung der Schleimhaut bei. Die sauren Eigenschaften des Urins unterdrücken die Geschwürprozesse im Magen.

Aus dem Magen kommt der teilweise verdünnte Harn in den Zwölffingerdarm und weiter in den Dünndarm. Auf Grund der Kraft der Osmose saugt er das Wasser in die Höhle des Darms ein; dadurch werden die Wände des Zwölffingerdarmes gereinigt, und die Darmzotten erfüllen ihre Funktionen jetzt besser. Der Harn trägt zur Normalisierung der Mikrophlora bei.

Weiter als bis zum Dünndarm geht der Harn nicht. Im Dünndarm findet man eine so starke Verdünnung des Urins durch das Wasser, dass er sich in seinem osmotischen Druck der Intergewebeflüssigkeit gleichstellt und beginnt aufgesaugt zu werden. Durch die Wand des Dünndarmes gerät er ins Blut. Hier zeigen sich positive und heilende Eigenschaften der Stoffe, die mit dem Harn aufgenommen wurden.

In das Blut geraten, verdünnt der Harn es, macht es dünnflüssiger, und da das ganze Blut vom Verdauungstrakt in die Leber kommt, so erlebt ausgerechnet diese seine erste günstige Einwirkung. Die Leber wird gereinigt, ihre Funktionen werden normalisiert, die Galle wird weniger zähflüssig. Die Verflüssigung der Galle trägt dazu bei, dass die dichten Konglomerate, Gerinnsel, die sich in ihr gebildet haben, allmählich aufgelöst werden und zurückgehen. Falls es in der Gallenblase Steine gibt, so werden sie der Einwirkung eigener Nosoden unterworfen und werden auch allmählich zerstört und aufgelöst.

Durch die Leber gegangen, werden die Bestandteile des Urins vom Blut durch den ganzen Organismus getragen und bewirken mannigfaltige positive Einflüsse.

Einläufe mit Harn

Durch Einläufe ermöglicht man den Einfluss der Harntherapie auch auf die Bereiche des Dickdarms, ohne den Dünndarm zu berühren. Durch Trinken und Einläufe kann man also den gesamten Verdauungstrakt bearbeiten. Der Harn sowie seine verschiedenen Varianten ( bis auf ½ – ¼ des ursprünglichen Umfanges eingekochten Harn, durch Kälte aktivierter Harn, mit Mikroelementen versetzter Harn usw.) – ist das beste Mittel für Einläufe,

  • er entspricht den Hauptkriterium der Sicherheit, das die Möglichkeit einer Überdosierung ausgeschlossen ist.
  • er desinfiziert die Höhle des Dickdarms, ohne die Wände zu reizen.
  • der pH-Wert wird natürlich normalisiert, pathogene Mikroflora des Dickdarms wird unterdrückt, die normale bleibt aber unberührt. Aufgrund der Osmose saugt er das Wasser in den Höhlen des Darmes auf, dies reinigt die Wände des Dickdarmes
  • durch seine entzündungswidrigen Eigenschaften stellt der Harn ausgezeichnet die durch die Kolitis zerstörte Schleimhaut wieder her.
  • er vertreibt radikal, aber sanft alle Parasiten aus dem Dickdarm (Polypen, Würmer, und andere „kleine Lebewesen“).
  • Nachdem Sie den Dickdarm entlastet und dessen Funktion normalisiert haben, steigern Sie die eigene Energetik, den Immunschutz und verlängern sich das Leben

Spülen des Nasenrachenraumes

Das Spülen des Nasenrachenraumes durch das Einziehen durch die Nase und das Ausspucken durch den Mund ist ein sehr stark heilendes Gesundungsmittel für den Organismus des Menschen. Die Nasenhöhle ist reichlich mit Nerven versorgt, die eine reflektorische Verbindung der Schleimhaut mit allen Organen des Körpers gewährleisten. Der Reiz verschiedener Stellen der Nasenschleimhaut beeinflusst sowohl die Funktion einzelner Organe und Systeme als auch den ganzen Organismus.

Außerdem sind die Riechrezeptoren aufs engste mit dem Hypothalamus verbunden, der gemeinsam mit der Hypophyse die Tätigkeit der meisten Drüsen der inneren Sekretion überwacht. Wenn wir den Harn mit den in ihm enthaltenen Stoffen (Hormone, Fermente, Vitamine, Harnstoff, Salze, Korrekturstoffe usw.) in die Nasenhöhle einziehen, reizen diese Stoffe die Riechzellen und die Schleimhaut. Außerdem sind die im Harn enthaltenen Stoffe fähig, durch das Siebbein in das Gehirn einzudringen und ihre Wirkung direkt auszuüben. Für die allgemeine Stimulierung des Organismus ist auch das Einatmen der Dämpfe eines sehr alten Urins nützlich.

Auftragen des Urins auf die Haut 

Um das Wesen der Einwirkung der Harntherapie auf die Haut in allen Einzelheiten zu begreifen, sollten wir nun die Haut des Menschen, ihre Eigenschaften und die Funktionen kennenlernen.

1.Bildung der Haut: Die Haut wird aus den äußeren Keimblättern gebildet, aus dem das Nervensystem, alle Sinnesorgane und die Hauptdrüsen der inneren Sekretion (Hypophyse, Zirbeldrüse) entstehen. Daraus wird sofort klar, dass wir, während wir auf die Haut einwirken, auch einen aktiven Einfluss auf das Nerven- und endokrine System ausüben und durch die Kette: „Haut – Nervensystem – endokrine Drüsen – Zellen des Organismus“ einen mächtigen fördernden Effekt erzielen.

2.Segmentationen der Hautoberfläche: In den frühen Stadien der Bildung des menschlichen Organismus findet eine Einteilung des zentralen Nervensystems in Segmente statt. Durch zahlreiche Nerven sind die Segmente (Knochenmark u. Gehirn) mit den entsprechenden Segmenten der Haut (Dermatomen) verbunden. Daraus ergibt sich, dass jede Stelle der Haut in einer strengen Verbindung mit einer bestimmten Stelle des Gehirns steht, dem inneren Organe (den diese Stelle kontrolliert) und dem Knochen- und Muskelsystem. Die Reizung einer Hautzone durch physischen Kontakt (Licht, Wärme, Elektrizität, Massage) wirkt sich auf das entsprechende Segment des zentralen Nervensystems aus, und erstreckt sich durch seine vegetativen Bahnen auf das Organ und das Knochen- und Muskelgewebe.

Auf der Haut des Menschen gibt es eine riesige Menge von Rezeptoren. Diese Rezeptoren stellen hochmolekulare Eiweiße eines bestimmten Zustandes dar, die fähig sind, die Information und Energie aufzunehmen, zu transportieren und von einem äußeren Reizerreger in das Akupunktursystem zu übergeben. Durch die Akupunkturkanäle sind Stoffe imstande, mit dem Strom der Flüssigkeit von der Oberfläche der Haut schnell ins Innere des Organismus zu gelangen. Dies ist eine weitere Möglichkeit, wie der Urin durch die Haut in den Organismus gelangt.        

3.Was befindet sich in der Haut: In der Haut befinden sich Schweiß-, Tränen- und Talgdrüsen, Rezeptoren und biologisch aktive Punkte (Akupunkturpunkte), Haare. Das Einreiben des Urins in den Haarwurzeln und Kompressen tragen zur Normalisierung der Pigmentproduktion und der Wiederherstellung der natürlichen Haarfärbung bei.

Die Empfindsamkeit der Haut ist sehr groß. Daraus ergibt sich die Empfehlung für Massagen mit Harn. Die Massage soll energetisch sein, bis ein leichter Schmerz auftritt. Nur solch eine Bearbeitung wird zu optimalen Antworten des Nervensystems und der inneren Organe führen.

Die Informationen zur Gesundheit erscheinen regelmäßig vom Verein: Natürlich Gesund e.V. Berufsverband und Akademie. Sie sind geschrieben für alle an ihrer Gesundheit-Interessierten. Wenn Sie Fragen haben oder Vorschläge für neue Themen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.