Vortstand & Satzung

Wir freuen uns, Ihnen an dieser Stelle unseres Vereins-Vorstandes vorzustellen.

Vorsitzender:  Joachim Wohlfeil, 01631731823, joachim@rueckgrad.com

Schriftführer:  Manfred Wollinger, 0151-6402196,

Satzung:

§ 1 Name und Sitz

Der Vereinsname lautet „Natürlich Gesund e.V. – Berufsverband und Wettbewerbsverband“. Es handelt sich um einen eingetragenen Verein. Der Vereinssitz ist Winkelhaid.

§ 2 Zweck Zweck des Vereins ist die Förderung der öffentlichen Gesundheit, der öffentlichen Gesundheitspflege, die Förderung der Volks- und Berufsbildung, des Gesundheitssports und der Gesundheitsprävention. Dazu werden, unter anderem, Ausbildungen, Kursen und Workshops durchgeführt, Förderung der Aus- und Weiterbildung zu gesundheits- wettbewerbsrechtlichen und berufsrechtlichen Themen angeboten, Beratungsgespräche geführt, auch telefonisch, sowie Produkte und Literatur zur Gesundheitsprävention vertrieben.

 Der Verein setzt sich zur Aufgabe, den Wettbewerb für insbesondere gesundheitsbezogene Produkte und Leistungen zu schützen und zu stärken. Dabei handelt es sich vornehmlich um Produkte und Leistungen aus dem ärztlichen, dem heilkundlichen sowie dem keinen Erlaubnisvorbehalt unterfallenden gesundheitlichen Bereich sowie artverwandten Gebieten.

 Der Verein arbeitet dafür, lauteren Wettbewerb zu erhalten und zu fördern, vornehmlich durch Beratung und Information sowie Rechtsfortbildung. Unlauterer Wettbewerb soll unterbunden werden, gegebenenfalls im Zusammenwirken mit Behörden und Gerichten. Zu diesem Zweck wird auch die Werbung für gesundheitsbezogene Produkte und Leistungen auf ihre Lauterkeit und Vereinbarkeit mit den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen sowie den für sie ergangenen Wettbewerbsregeln überprüft.

 Vereinszweck ist die Beratung seiner Mitglieder hinsichtlich der Vereinbarkeit ihrer Werbemaßnahmen mit den gesetzlichen Vorgaben. Hierzu können die Mitglieder geplante Werbemaßnahmen zur Prüfung vorlegen. Es sollen auch allgemeine Beratungen und Weiterbildungen zu dem Vereinszweck entsprechenden Themen angeboten werden.

 Der Verein bemüht sich auch, mehr Klarheit und Transparenz hinsichtlich der Lauterkeit von Werbemaßnahmen insbesondere im gesundheitsbezogenen Bereich zu erreichen. Hierzu soll in Zusammenarbeit mit Legislative und Exekutive eine größtmögliche Einheitlichkeit bei der gesetzlichen Auslegung erlangt werden.

 Bei Verstößen gegen die Lauterkeit insbesondere aus UWG, HWG und UKIaG soll versucht werden, zunächst eine schnelle und einvernehmliche Lösung mit dem Betroffenen zu erreichen. Ein Vorgehen mittels Abmahnung oder Klage soll zunächst zurückgestellt werden, es sei denn, der Verstoß ist dermaßen erheblich, dass ein Vorgehen mittels einvernehmlicher Lösung nicht möglich oder sinnvoll scheint oder der Betroffene zu erkennen gibt, an einer einvernehmlichen Lösung nicht interessiert zu sein. Das Vorgehen gegen Wettbewerbsverstöße mit rechtlichen Mitteln stellt nicht den vorrangigen Vereinszweck dar.

 Der Verein schafft die personellen, sachlichen und finanziellen Mittel, um die Aufgaben beim Vorgehen gegen Wettbewerbsverstöße erfüllen zu können. Der Verein bemüht sich, eine hinreichende Zahl von Mitgliedern zu erreichen, um die Voraussetzung des §8 Abs. 3 Nr. 2 1. HS UWG zu erfüllen.

 Mittel des Vereinswerden nur verwendet für satzungsmäßige Zwecke.

§ 3 Mitgliedschaft

  • Es gibt ordentliche Mitglieder und Fördermitglieder. Alle Mitglieder sollen die Ziele des Vereins unterstützen.
  • Ordentliche Mitglieder können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein.
  • Fördermitglieder können ebenfalls natürliche oder juristische Personen sein. Sie haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.
  • Die Aufnahme erfolgt nach Antragstellung durch den Vorstand.
  • Die Mitglieder entrichten jährliche Mitgliedsbeiträge. Deren Höhe ergibt sich aus einer vom

Vorstand zu beschließenden Beitragsordnung (s. § 6 Abs. 3 der Satzung). Dabei sollen die zur Erfüllung des Vereinszwecks benötigten Mittel berücksichtigt werden.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

  • Der Austritt aus dem Verein ist möglich unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres. Dieser ist durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand zu erklären.
  • Mit dem Tod des Mitglieds bei natürlichen Personen oder der Auflösung bei juristischen Personen endet die Mitgliedschaft. Durch Auflösung oder Insolvenz des Vereins endet die Mitgliedschaft ebenfalls.
  • Ein Ausschluss aus dem Verein ist möglich, wenn schwere Verstöße gegen die Ziele des Vereins festgestellt werden. Die Feststellung trifft der Vorstand nach Anhörung des Betroffenen. Der Ausschluss kann auch mit sofortiger Wirkung beschlossen werden. Der Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied mit den Gründen schriftlich bekanntzugeben. Gegen den Ausschluss kann die Mitgliederversammlung angerufen werden durch schriftliche Mitteilung gegenüber dem Vorstand. Hierzu besteht eine Frist von einem Monat nach Zustellung des Ausschlusses. Die Mitgliederversammlung entscheidet sodann über den Ausschluss.

§ 5 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 6 Der Vorstand

  • Der Vorstand besteht aus einem Vorsitzenden sowie einem Schriftführer. Der Verein wird

vom Vorsitzenden und dem Schriftführer jeweils allein vertreten. Der Schriftführer macht im Innenverhältnis von der Vertretungsbefugnis nur Gebrauch, im Fall der Verhinderung des Vorsitzenden.

  • Die Vereinsgeschäfte führt grundsätzlich der Vorstand. Er gibt sich eine Geschäftsordnung zur Regelung der Rechte und Pflichten der Vorstandsmitglieder. Er hat das Recht, diese von einem Geschäftsstellenleiter durchführen zu lassen unter Beachtung von § 6 Abs. 5 der Satzung.
  • In einer vom Vorstand zu erstellenden Beitragsregelung werden die konkreten Mitgliedsbeiträge festgelegt unter Berücksichtigung der von der Mitgliederversammlung festgelegten Leitlinien und dem Etat hierzu.
  • Die Mitglieder des Vorstands werden für zwei Jahre gewählt, eine Wiederwahl ist zulässig. Nach Ablauf der Amtsperiode bzw. bei vorzeitigem Ausscheiden finden Neuwahlen statt in der Mitgliederversammlung.
  • Der Vorstand bestimmt einen Geschäftsstellenleiter. Dieser hat die Befugnis, den Verein nach
  • innen und nach außen zu vertreten. Er führt zudem die laufenden Geschäfte, sofern nicht der Vorstand die Vertretung oder die Geschäftsführung übernimmt

§ 7 Mitgliederversammlung

  • Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jedes zweite Geschäftsjahr statt, entweder real oder in einem hinreichend sicheren Onlineverfahren, das den Ausschluss fremder Dritter zur Mitgliederversammlung gewährleistet. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen.
  • Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden einberufen, wenn das Interesse des Vereins dies abseits der ordentlichen Versammlungen erfordert sowie dann, wenn dies mindestens 10 % der Vereinsmitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangen.
  • Ordentliche Mitglieder sind stimmberechtigt in der Mitgliederversammlung. Fördernde Mitglieder haben Anspruch auf Anwesenheit in der Mitgliederversammlung, dürfen aber nicht mit abstimmen.
  • Die Mitgliederversammlung wählt die Mitglieder des Vorstands. Sie nimmt den Geschäftsbericht sowie den Prüfbericht über die Haushaltsführung des vergangenen Jahres entgegen und entscheidet über die Entlastung des Vorstands. Sie entscheidet über den Haushaltsplan für das folgende Haushaltsjahr und setzt die Leitlinien sowie den Etat für die Festlegung der Mitgliedsbeiträge in der vom Vorstand festzulegenden Beitragsregelung fest.
  • Für Satzungsänderungen ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen in der Mitgliederversammlung erforderlich.
  • Für einen Auflösungsbeschluss ist ebenfalls eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen in der Mitgliederversammlung erforderlich.
  • Die Vertretung eines Mitgliedes in der Mitgliederversammlung durch eine dritte Person ist zulässig unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht.
  • Das Protokoll erstellt der Schriftführer. Dieses wird unterschrieben von Vorstand und Schriftführer.

§ 8 Vereinsauflösung

  • Bei Auflösung des Vereins findet eine vollständige Liquidation durch den Vorstand statt.
  • Nach der Liquidation übriges Vereinsvermögen wird gleichmäßig aufgeteilt auf die Vereinsmitglieder.

„Natürlich Gesund e.V. – Berufsverband und Wettbewerbsverband“

Tag der Errichtung: 10.10.2014

Geändert nach Beschluss der Mitgliederversammlung, vom 16.4.2018.

Redaktionelle Änderung nach Bevollmächtigung der Gründungsversammlung am 9.4.2019