Was darf ich nicht


Was Sie auf keinen Fall machen sollten

Häufige Verstösse gegen die Werbeverboten:

  1. Ein Bild zeigt den Anbieter in Berufskleidung /bei der Behandlung, das ist zwar nicht mehr direkt untersagt, wenn es aber zu dem falschen Eindruck führen könnte, dass der Werbende einem bestimmten Berufsstand angehört, obwohl dem nicht so ist, dann ist es irreführend.
  2. Einem Wellnessangebot werden medizinische Hintergründe oder Krankeitssymtome zugeschrieben, das gilt auch für Massagetechniken u.ä.
  3. Körperbezogene, physiotherapeutische Methoden mit der Unterstellung, diese seien auch darüber hinaus heilkundlich, für den ganzen Menschen wirksam.
  4. Verwendung standeswidriger oder irreführender Berufsbezeichnungen oder Phantasieberufsbezeichnungen.
  5. Heil- und Wirkaussagen in der Werbung, die nicht wissenschaftlich und gerichtstauglich bewiesen werden können.
  6. Verwendung übertreibender Begriffe wie „Zentrum, Institut, Kur, Spezialist“.
  7. Das ausnutzen von Verunsicherung.
  8. Es erscheinen Kinder / lustige Figuren auf dem Flyer.
  9. Es wird vorgespiegelt, die Krankenkasse übernehme alles oder man erbringe Leistungen, die besser sind als die der Krankenkassen zu erstattenden.
  10. Werbung mit eigenen Publikationen und eigenem Buch für die Praxis. Da man davon ausgehen kann das in dem Buch aussagen zu finden sind, die sonst werbend nicht gemacht werden dürften.
  11. Der Anbieter erweckt den Eindruck, die Heilkunde auszuüben, obwohl er keine Heilkunde-Erlaubnis besitzt.
  12. Der Anbieter gibt sich den Anschein von Wissenschaftlichkeit, zitiert Studien und wirbt mit diesen und zitiert unkorrekt.
  13. Gewährung versteckter Rabatte.
  14. Werbung mit Vorher-Nachher-Bildern. Auch das ist Irreführung, da man nicht davon ausgehen kann, dass es bei dem Adressaten zu einem ähnlichen Ergebnis führen wird.
  15. Verleitung zur Selbstbehandlung.
  16. Impressum falsch/unvollständig, Fehler im Disclaimer.
  17. Die Verwendung von Bildern oder Logos oder Markenbezeichnungen ohne die erforderlichen Rechte dafür zu besitzen.
  18. Information und Werbung nicht getrennt.
  19. Werbung mit Fachbegriffen, die nicht im direkten Zusammenhang auch laienverständlich erklärt wurden.
  20. Erklärungen zur Richtigstellung zu klein, nicht an exponierter Stelle oder als nicht ernst gemeint zu erkennen sind, so das sie als unwirksam an zu sehen sind.